Sängerkreis Gotha Ilm

InCantare 2019 auf der Creuzburg

Am angenehm sonnigen Morgen des 5. Mai denke ich zurück an den stürmisch verschneiten, frostigen Vortag – den Tag unseres Chorfestivals InCantare auf der Creuzburg.
Ab 8 Uhr waren wir Vorständler auf der Creuzburg zur abschließenden Vorbereitung des Chorfestivals. Bei „herrlichem“ Winterwetter schwankten die Ideen zur derzeitigen Wettersituation zwischen Absagen des Chortreffens bis zum Ignorieren des ständig fallenden Schnees und eben Durchführung der Veranstaltung, was wir dann auch taten. Eine Schlechtwettervariante war nicht vorgesehen und so verwandelten wir kurzentschlossen den Festsaal der Creuzburg zu unserem Veranstaltungsort.
Mittlerweile hatten fünf Chöre abgesagt. Einerseits traurig, andererseits raumbedingt entspannend. Mittlerweile trafen die ersten Chöre ein, die sich schmerzfrei nicht von den Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt haben einschüchtern lassen. An dieser Stelle schonmal vielen Dank.
Nach kleinen Auseinandersetzungen mit der Tontechnik begann das Chorfestival 11.13 Uhr fast pünktlich im akademischen Viertel.
Eine kurze Eröffnungs-„rede“, kleine organisatorische Hinweise und schon wurde der erste Chor von unseren Moderatorinnen Kerstin Scheinpflug und Dana Biemann angekündigt. Nach diesem Chor, dem MGV 1880 Wenigenlupnitz, sangen der PHOENIX-Chor Waltershausen, der Seniorenchor Gotha unter neuer Leitung, die Nessetal-Lerchen Bufleben, die unter Anregung des Vizechorleiters des Chorverbandes Thüringen, Wolfgang Steudel, ihren kleinen Kanon dem Publikum beibrachten, und zur Einleitung der Mittagspause der MGV 1882 Schönau.
Nach kleiner Stärkung mit frisch Gegrilltem und kühlen Getränken vom Team der Creuzburg ging es mit dem Gastchor KALINKA aus Gotha weiter. Die acht Frauen sangen russische Weisen und brachten somit mal ganz andere Klänge in unsere Reihen.
Mittlerweile traf auch der Landrat des Wartburgkreises, Reinhard Krebs, ein, der an der Seite von Joachim Preß im Namen der Bürgerstiftung des Wartburgkreises dem Chorfestival gutes Gelingen wünschte. An dieser Stelle bedankten wir uns für die finanzielle Unterstützung der Stiftung.
Es folgten die 10 NoBorders aus Waltershausen, die Jungs vom MGV Schwarzhausen, der Volkschor Ingersleben, der Männerchor aus Ballstädt mit beschwingten Seemannsliedern, danach der Gesangverein 1991 Neudietendorf in gewohnt guter Qualität und zum Abschluss präsentierte das Vokalensemble Sängerkranz Laucha Ausschnitte aus seinem Repertoire.
Das geplante Empfehlungssingen unter fachkundiger Jury musste leider sehr kurzfristig abgesagt werden, da am Vortag einer der vier dafür gemeldeten Chöre seine Teilnahme am Chorfestival zurückzog. Nun war der Kosten-Nutzen-Faktor gar nicht mehr positiv. Zum Glück hatten die Juroren ein Einsehen und es entstanden von dieser Seite keinerlei Kosten.
Gegen 17.00 Uhr beendeten wir die Veranstaltung, die trotz wetterbedingter Widrigkeiten von allen Teilnehmern als gelungen eingeschätzt wurde.

M. Heller